Geschriebener Essay

Pressestimmen

"Bibliothek und Lesen heute: Ein Thema das sich selbst fortschreibt wie – nach Redaktionsschluss des Buches – die Bibliothek des Maidan zeigt. So bescheiden der kleine Band Der leuchtende Augenblick daherkommt, so wichtig ist er für das Verständnis, weil er für die Geschichte der Bibliotheken und des Lesens in so schmaler Gestalt doch ganze Epochen vereint, aber auch, weil die Geschichte der Lesenden und ihrer Bibliotheken so produktiv unfertig bleibt. Ein Buch wie ein Saatkorn, über das man noch sprechen wird, wenn ein anderes Essay uns weniger zu denken gibt oder nicht mehr so empört."
Leipzig-Almanach/Literaturressort, 11. September 2014

Buchvorstellung und Leseprobe auf haGalil:
http://buecher.hagalil.com/2013/09/wolfram/

"Wie es der Gattung des Essays entspricht, folgt der Autor im 2. Teil des Bändchens seinen Einfällen und Assoziationen, so dass der Leser eine Fülle interessanter, aber auch höchst verschiedenartiger Facetten der Lesekultur in Vergangenheit und Gegenwart erfährt."
ekz-Publikation ID/IN 2013/46, 11. November 2013

"Der leuchtende Augenblick ist die innere Erkenntnis, dass man in dem Moment, wenn man liest, mit dem Ort eins wird und gleichzeitig der Ort wieder ins Buch zurückleuchtet. (…) Das Klischee oder das Bild, dass Bücher uns entführen in andere Orte, andere Welten, andere Regionen, und dass sie das auch physisch tun, also unsere Gefühle, unsere Emotionen beeinflussen, das wurde mir eigentlich erst in diesem Buch so deutlich."
Rezension in  WDR 3 Gutenbergs Welt, 17. November 2013, http://www.wdr3.de/literatur/leseglueck100.html

"Was sind Buch-Abenteuer denn gegen die im Leben! Aber nicht darum geht es hier, sondern um das Lesen und die vielen verschiedenen Orte dafür. Wie sie auf das Lektüreerlebnis zurückwirken, will der Autor dieses überaus anregenden Essays wissen, was für vibrierende Verbindungen sich da womöglich einstellen."
Neues Deutschland, 23. November 2013

Lesung des Autors Gernot Wolfram aus "Der leuchtende Augenblick" am 8. und 15. Januar 2014 in der Lesezeit auf Deutschlandfunk.

Empfohlen in: angezettelt. Informationsblatt des Sächsischen Literaturrates e. V. 1/2014

Gernot Wolfram in den Zwischentönen, am 2. März 2014 auf Deutschlandfunk.

Empfohlen in: zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, Jg. 15, Mai 2014
Bettina Stangneth

Lügen lesen

Die Rückseite der Lüge.
Alle Menschen lügen, behaupten die Menschen. Aber auch diejenigen, die das Lob der Lüge singen, wollen nicht bei einer erwischt und noch weniger wollen sie belogen werden. Sogar wenn man im Lügen das Leben selbst oder doch eine notwendige Kulturtechnik sehen will – wir gewöhnen uns einfach nicht an sie. Wenn Menschen sich nicht an etwas gewöhnen können, das sie doch selber gelegentlich tun, dann nennt man das ein moralisches Problem. Wer über Moral spricht, meint damit gern die anderen. Darum ist es auch kein Zufall, dass uns der Lügner von Anbeginn fasziniert. Die Hochstapler, Schwindler und Populisten, sie scheinen uns wie Zauberer zu manipulieren und planmäßig in die Irre zu führen. Die Lüge ist nur eines ihrer Werkzeuge. Als wäre sie nur dann eine Waffe, wenn sie in die falschen Hände gerät. Aber ist das wirklich alles? Und dürfen wir die philosophische Frage nach der Lüge tatsächlich auf Moral und Politik beschränken? Die Philosophin Bettina Stangneth, die ihre Leser schon mit dem Buch Böses Denken auf überraschende Wege zu großen philosophischen Fragen eingeladen hat, stellt in ihrem neuen Essay weitere, ganz einfache Fragen: Was lässt sich aus einer Lüge über unser Denken lernen? Steckt Wissen in der Unwahrheit? Und wie kommt man an dieses Wissen heran?

Themen:   Literarische Essays; Ethische Themen und Debatten; Politik und Staat; Epistemologie und Erkenntnistheorie; Ethik und Moralphilosophie

  • Bibliografie
    • Verlag:  Rowohlt
    • Erscheinungstermin:  21.07.2017
    • Lieferbar
    • 208 Seiten
    • ISBN:  978-3-498-06173-9
    • Originalausgabe
    Ansehen
  • Pressestimmen
    Ein großer Essay (...) spannend
    FalterRaffiniert (...) In «Lügen lesen» lassen sich vielfältige Ansätze finden, um selbst in den Dialog mit der Lüge zu treten
    tazWunderbar altmodisch und dabei zeitlos-zeitgemäß
    FAZSehr erhellend
    Yasmina Reza, Buchempfehlung in DIE ZEITEin brillant geschriebener Essay von aphoristischer Dichte
    NZZDas Buch ist raffiniert (...) Wer sich darin vertieft, wird immerhin insoweit gestärkt aus dem Denkprozess hervorgehen, als er in einige Abgründe geschaut hat und aus ihnen mit Stangneths Hilfe doch auch wieder optimistisch herausgekommen ist.
    DLF KulturIhr Buch ist eine Einladung zum Denken – zum konsequenten Denken, was heißt: zum Denken mit moralischen Konsequenzen. Es ist deshalb vielleicht die wichtigste Neuerscheinung dieses Jahres.
    Alan Posener über «Böses Denken», Die Welt
    Ansehen

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